Artikel 1         –          Grundlagen der Slow-Mover

Artikel 2         –          Verhaltensregeln / Gentlemen Agreement

Artikel 2a       –          Ausdrucksweise

Artikel 2b       –          Fahrverhalten

Artikel 2c       –          Funkdisziplin

Artikel 3         –          Internetverbindung

Artikel A1      –          Veranstaltungsablauf Ranglistenrennen

Artikel A2      –          Anmeldung / Abmeldung zu Events

Artikel A3      –          Einstellungen Lobby

Artikel A4      –          Zulässige Strecken

Artikel A5      –          Punktesystem

Artikel A6      –          Rennlobby: Störungen/Diskonnektivität/Neustart 

Artikel B1      –          Aufgaben, Rechte und Pflichten der Rennleitung

Artikel B2      –          Zusammensetzung der Rennleitung

Artikel B3      –          Fristen zur Meldung zu bewertender Situationen

Artikel B4      –          Strafen Katalog

Artikel C1      –          Einhalten der Regeln       

Artikel C2      –          Wiedereinordnen auf der Strecke

Artikel C3      –          Einsatz der Lichthupe / des Abblendlichtes

Artikel C4      –          Überrundungen

Artikel C5      –          Grid Start (fliegender Start) Hauptrennen


Allgemeines

 

 

Artikel 1 – Grundlagen der Slow-Mover

 

Die Slow-Mover (nachfolgend SM genannt) ist eine Organisation ohne monetäre Interessen oder dem Streben Gewinne zu erzielen. Es handelt sich ausschließlich um einen Zusammenschluss von Personen die auf Freizeit basierend Rennsport betreiben. Den interessierten Fahrern wird eine virtuelle Plattform zur Verfügung gestellt um dort Racing zu betreiben. Die Teilnahme an den Onlineveranstaltungen sind für die Teilnehmer unentgeltlich, sowie es für Erfolge keine monetäre Ausschüttung gibt.

 

 

Artikel 2 – Verhaltenskodex / Gentlemen Agreement

 

An alle Mitglieder und Teilnehmer wird der Anspruch erhoben, sich fair und angemessen zu Verhalten und zu kommunizieren.

Das Aufeinandertreffen im PlayStationNetwork (nachfolgend PSN genannt) bzw. in den Lobbys würfelt begeisterte Motorsportler jeglicher Herkunft, Hautfarbe, Religion, Ansichten und Meinungen zusammen. Als Voraussetzung für ein gutes Miteinander ist der respektvolle Umgang unter den Teilnehmern unabdingbar und als selbstverständlich vorausgesetzt.

 

 

Artikel 2a – Ausdrucksweise

 

Es ist ausdrücklich erwünscht Spaß in den Lobbys zu haben! :)

Grundsätzlich unerwünscht sind persönliche Beleidigungen, die sich gegen Teilnehmer richten.

Fehlverhalten wird mindestens mit Verwarnung bis hin zum Bannen jeglicher Aktivitäten mit den Slow-Movern sanktioniert.

Das Strafmaß wird durch die Rennleitung und Organisation in enger Abstimmung festgelegt.

 

 

Artikel 2b – Fahrverhalten

 

Absichtliches Rammen, auf Jemanden warten, um ihn eine Runde später abzuschießen oder absichtliches Abstellen des Autos als Hindernis auf der Strecke sind untersagt.

Fehlverhalten wird mindestens mit Verwarnung bis hin zum Bannen jeglicher Aktivitäten mit den Slow Movern sanktioniert.

Das Strafmaß wird durch die Rennleitung und Organisation in enger Abstimmung festgelegt.

 

 

Artikel 2c – Funkdisziplin

 

Während des Qualifying und der Rennen herrscht absolute Funkstille. In den offiziellen punkterelevanten Veranstaltungen ein MUSS!

Hierbei ist das Headset auf lautlos zu stellen oder wenn nötig in Gänze abzuschalten.

In vorgelagerten Trainingssessions kann diese Regel mit Einverständnis aller Teilnehmer aufgehoben werden.

 

 

Artikel 3 – Internetverbindung

 

Eine reibungslos funktionierende Netzwerkverbindung ist für einen störungsfreien Ablauf jeglicher Aktivitäten unabdingbar.

Aufgrund vergangener Erfahrungen wird empfohlen, die Verbindung mit einem LAN Kabel herzustellen, um so keine Störungen oder Lag’s zu verursachen.

Jeder Teilnehmer hat entsprechend für die notwendigen Voraussetzungen zu sorgen.


 

 

Reglement - Organisatorisches

 

 

Artikel A1 – Veranstaltungsablauf Ranglistenrennen

 

Aktuell sind die Rennevents für Sonntag 19.30 Uhr eingeplant. Die Teilnahme an vorigen Trainings an diesem Tag ist keine Pflicht für das anschließende Qualifying.

 

19.30 Uhr      - Qualifikation          10 Minuten

 

xx.xx Uhr       - Sprintrennen         max. 30km (Anzahl Runden ergibt sich aus: 30km / Streckenlänge = X Runden)

                        - START stehend!

 

            - Regeneration        10-15 Minuten Pause

 

xx.xx Uhr       - Hauptrennen         45 Minuten (Umgekehrte Startreihenfolge vom Zieleinlauf des Sprintrennens)

- START fliegend!

 

 

Artikel A2 – Anmeldung / Abmeldung zu Events

 

Aktive Slow-Mover sind verpflichtet sich für anstehende Ranglistenevents an- bzw. abzumelden. Dieses Vorgehen hat rein organisatorische Gründe. Dadurch wird eine plausible Organisation in Gänze, sowie ein reibungsloser Ablauf der Veranstaltung gewährleistet.

 

Fristen:

Anmeldungen / Abmeldungen zu anstehenden Ranglistenevents sind bis 24 Stunden vor Beginn des Qualifying einzutragen. Hierfür ist auf der Homepage der Reiter „Ranglisten Event“ -> „Einschreibung“ vorgesehen. Aktuell finden die Ranglistenevents am Sonntag statt. Somit muss die Einschreibung bis Samstag tags zuvor erfolgen.

 

Strafe:

Bei Nichteinhaltung dieser Frist werden auf das Hauptrennen (bei nächster Teilnahme) 10 Sekunden auf das Gesamtergebnis dazu addiert.

 

Fahrzeugwahl:
Jeder darf sich ein Fahrzeug den Regeln entsprechend auswählen, wenn man sich nicht sicher ist, bitte erst abwarten und nicht hin und her wechseln. Sollte man aber dennoch nicht mit seine Wahl zufrieden sein bitte maximal einmal ändern. 

 

 

Artikel A3 – Einstellungen Lobby

 

Die Exakten Einstellungen der Lobby sind der Homepage zu entnehmen. Dort sind alle relevanten Einstellfaktoren wie Strecke, Wagenklasse, Wetterbedingungen, Datum, Startzeit, Reifenverschleiß und Benzinverbrauch hinterlegt.

 

Für alle Ranglistenevents sind am Renntag grundsätzlich noch folgende Einstellungen vorzunehmen.

 

Fahrhilfen:                           ABS (Restliche Fahrhilfen sind deaktiviert bzw. mit Nein hinterlegt)

Schaden:                              Voll

Mechanische Fehler:         Ein

 

Die Lobby des Renntages ab dem Zeitpunkt des Qualifying ist durch die Rennleitung zu erstellen.

 

 

Artikel A4 – Zulässige Strecken

 

Die Auswahl der Strecke trifft derjenige Teilnehmer, der im letzten Event im Gesamtklassement den letzten Platz belegt hat.

 

Hierbei sind folgende Bedingungen zu beachten:

 

Art der Strecke:        Rundkurs

Länge der Strecke:  Acht Kilometer (8 km)

 

 

Artikel A5 - Punktesystem

 

Sprintrennen (Lauf 1 / ca.30km)

 

  1. Platz = 16 Punkte

  2. Platz = 15 Punkte

  3. Platz = 14 Punkte

  4. Platz = 13 Punkte

  5. Platz = 12 Punkte

  6. Platz = 11 Punkte

  7. Platz = 10 Punkte

  8. Platz =   9 Punkte

  9. Platz =   8 Punkte

10. Platz =   7 Punkte

11. Platz =   6 Punkte

12. Platz =   5 Punkte

13. Platz =   4 Punkte

14. Platz =   3 Punkte

15. Platz =   2 Punkte

16. Platz =   1 Punkt

  

 

Hauptrennen (Lauf 2 / ca. 45 Minuten)

 

  1. Platz = 25 Punkte

  2. Platz = 23 Punkte

  3. Platz = 21 Punkte

  4. Platz = 19 Punkte

  5. Platz = 17 Punkte

  6. Platz = 15 Punkte

  7. Platz = 14 Punkte

  8. Platz = 13 Punkte

  9. Platz = 12 Punkte

10. Platz = 11 Punkte

11. Platz = 10 Punkte

12. Platz =   9 Punkte

13. Platz =   8 Punkte

14. Platz =   7 Punkte

15. Platz =   6 Punkte

16. Platz =   5 Punkte

 

 

Zusatzpunkt(e):

+ 1 Punkt für die schnellste Runde des Gesamtevents

 

Artikel A6 – Rennlobby: Störungen/Diskonnektivität/Neustart

In einer virtuellen Gamelandschaft kann es zu Störungen der Rennlobby aufgrund vielschichtiger Probleme kommen. Es können Server des Spiels bzw. PSN überlastet sein, die allgemeine Internetleitung verschiedener Anbieter Dysfunktionen aufweisen oder auch individuelle Störungen eines einzelnen Fahrers an Rennabenden vorkommen. Um eine Endlosschleife von Neustarts zu verhindern, werden unten stehend folgende Regeln und Rahmenbedingungen vorgegeben. Darüber hinaus wird zwischen zwei angezeigten Fehlern unterschieden.

 

Im Fall A. „xxx hat die Lobby verlassen“ wird ein Neustart der Lobby kategorisch ausgeschlossen.

 

Im Fall B. „xxx wurde getrennt“ gelten unten beschriebene Artikel.

 

Artikel A6a - Störung bei mind. zwei Teilnehmer:

Bei auffällig vielen Störungen von mindestens zwei Teilnehmern muss die Rennleitung entscheiden (wenn möglich vor Start der Rennen / des Events), ob das Rennen / Event stattfinden sollte oder auf einen alternativen Termin verschoben wird. Auch Wiederholungen von Sessions an diesem Eventdatum sind Ermessenssache der Rennleitung. Entscheidungen müssen neutral und unparteiisch getroffen werden.

 

Artikel A6b - Störung bei „nur“ einem Teilnehmer:

Qualifying:

Wird während einer Qualifying-Session ein Teilnehmer aus der Lobby getrennt und derjenige kann der Lobby nicht mehr beitreten, so wird das Qualifying abgebrochen und einmal neu gestartet. Bei nochmaliger Trennung des gleichen Teilnehmers wird das Qualifying nicht mehr abgebrochen. Sollte der Teilnehmer die Qualifying-Session aufgrund Zeiteinschränkung nicht mehr betreten können, so kann er auch nicht mehr am Sprintrennen teilnehmen, da das Sprintrennen ohne Pause im Anschluss an das Qualifying durchgeführt wird. Bei Störungen mehrerer Teilnehmer bitte siehe Artikel A6a.

 

Sprintrennen:

Wird ein Teilnehmer während der Ladephase von Qualifying-Session zu Sprintrennen oder im Sprintrennen getrennt, so wird das Rennen nicht abgebrochen und derjenige Teilnehmer wird als letzter des Sprintrennens gewertet. Eine weitere Teilnahme am Event ist erst wieder zum Hauptrennen möglich. Bei Störungen mehrerer Teilnehmer bitte siehe Artikel A7a.

 

Hauptrennen:

Wird ein Teilnehmer im Hauptrennen während der ersten drei (SEINER) Runden getrennt (Einführungsrunde + zwei Rennrunden), so wird das Hauptrennen abgebrochen und in der ursprünglichen Aufstellung einmal neu gestartet. Bei Störungen mehrerer Teilnehmer bitte siehe Artikel A6a.

Ist ein Teilnehmer sowohl in der Qualifying-Session, als auch im Sprintrennen jeweils einmal getrennt worden, so kann er durch die Rennleitung an der Teilnahme zum Hauptrennen an die letzte Position gesetzt oder ganz ausgeschlossen werden. Sollte derselbe Teilnehmer erneut getrennt werden, so wird das Rennen nicht neu gestartet, auch wenn er sich innerhalb SEINER ersten drei Runden (Einführungsrunde + zwei Rennrunden) befindet.

 


 

Reglement - Rennleitung

 

 

Artikel B1 – Aufgaben, Rechte und Pflichten

 

Folgende Aufgaben, Rechte und Pflichten sind in der Zuständigkeit des Gremiums der Rennleitung.

 

  • Überprüfen / Testen / Freigeben der Vorschläge von Teilnehmern zu Strecken- / Fahrzeugkombinationen für Ranglistenevents
  • Festlegen der Zonen für den Grid-Start im Hauptrennen
  • Überwachen der Einhaltung aufgestellter Regeln, Track-Limits, etc. und Aussprechen eventueller Konsequenzen.
  • Aus- und Bewertung der Wiederholungsvideos aus den Ranglistenrennen und ggf. Aussprechen eventueller Konsequenzen.

 

 

Artikel B2 – Zusammensetzung der Rennleitung

 

Im Gremium der Rennleitung sind drei feste Teilnehmer der Slow Mover installiert. Durch die Ungerade Anzahl ist eine Entscheidungsfindung garantiert.

Sollte ein Mitglied dieser Kommission selbst an einer Situation beteiligt sein, so werden entsprechend der Anzahl diese Mitglieder durch externe Berater zum Beurteilen der entsprechenden Szene ersetzt.

 

 

Artikel B3 – Fristen zur Meldung zu bewertender Situationen

 

Grundsätzlich wird die Rennleitung aktiv, falls ein Teilnehmer eine Situation die zu bewerten ist einreicht. Dies sollte optimaler Weise mit einem Video der entsprechenden Szene aus verschiedenen Perspektiven und Autos geschehen. Mindestens die Zeit in der Wiederholung muss durch den Teilnehmer genannt werden, um die Szene entsprechend lokalisieren und bewerten zu können.

 

Die entsprechenden Szenen, die daran Beteiligten und die Konsequenzen sind auf der Homepage unter dem Reiter „Under Investigation“ in tabellarische Form hinterlegt.

 

Frist: Die Abgabe kann bis einschließlich Samstag nach den jeweiligen Rennsonntagen erfolgen. Szenen die später eingereicht werden, sind nicht mehr zulässig, es sei denn, es ist mit der Rennleitung abgesprochen.

 

 

Artikel B4 – Strafen Katalog

 

Grundsätzlich liegt das Festlegen von Strafen im Aufgabenbereich der Rennleitung. Diese hat eingereichte Szenen mit Augenmaß zu beurteilen und sich mit den anderen Mitgliedern auszutauschen. Je nach Schwere der Schuld kann die Strafe bei einer Verwarnung anfangen und mit Strafsekunden auf das nächste Hauptrennen aufhören. Auch ein Bannen von Teilnehmern für Events ist möglich. Die Höhe der Strafe für individuelle Szenen wird über die oben genannte Tabelle auf der Homepage bekannt gegeben.

 

Bei den Strafen, bei denen eindeutig ein Überschreiten von vorgegebenen Regeln missachtet wurde, ist der nachfolgend aufgeführte Strafen Katalog anzuwenden.

 

Strafen Katalog           

 

Boxen Einfahrt / Ausfahrt

Missachtung der auf dem Asphalt platzierten Linien.

Strafe: +10 Sekunden (auf das nächste Hauptrennen)

 

Vorsätzliches Abstellen des Rennfahrzeugs im Sprintrennen / Hauptrennen

Bei vorsätzlichem Abstellen des Rennfahrzeugs während eines Rennen (am Streckenrand oder in der Box, sowie vorzeitiges Verlassen der Lobby) wird der Fahrer im nächsten Hauptrennen (mit seiner/ihrer Teilnahme) vom letzten Platz starten. Da im Hauptrennen in der umgekehrten Reihenfolge des Zieleinlaufes des Sprintrennens gestartet wird, soll so eine Wettbewerbsverzerrung gegenüber den restlichen Teilnehmern verhindert werden. Sollten technische Gegebenheiten (Bug PSN , Spiel, etc.) den Rauswurf beim Start eines Rennens in den ersten 3 Runden ursächlich sein, so kann während des Rennbetriebes durch die Rennleitung beschlossen werden, ob ein Neustart des Rennens stattfindet. Bei durch das Spiel verursachten Bugs wie z.B. unsichtbaren Wänden, wird unverändert weiter gefahren und der betroffene Fahrer bekommt die Punkte in der Wertung, die er am Ende des Rennens erreicht hat.

Strafe: Letzter Platz im nächsten Hauptrennen (mit seiner/ihrer Teilnahme)

 

Frist zur Anmeldung / Abmeldung zum Ranglistenevent missachtet

Strafe: +10 Sekunden

 

Verwarnungen

Die Rennleitung hat die Möglichkeit als Strafe eine Verwarnung an einen Teilnehmer auszusprechen. Im ersten Moment hat dies keine Konsequenzen. Sollte der betroffene Pilot jedoch an zwei hintereinander gewerteten Ranglistenevents eine Verwarnung zur gleichen Thematik erhalten, so hat dies Folgen.

 

Strafe: + 5 Sekunden (auf das nächste Hauptrennen)


Reglement – Rennen

 

 

Artikel C1 – Einhaltung von Regeln

 

Grundsätzlich wird von den Teilnehmern an den Events der Slow Mover das Einhalten der durch die Rennleitung und in dieser Satzung stehenden Regeln erwartet. Falls ein Thema existiert, dass einem Fahrer einen massiven und zweifelhaften Vorsprung gegenüber dem restlichen Feld bietet und weder durch die Rennleitung bekannt gegeben, noch Bestandteil dieser Satzung ist, wird es dadurch nicht automatisch legal. Dies wäre dann ein Teil des Gentlemen Agreements und durch den betroffenen Fahrer an die Rennleitung zu melden. (Beispielsweise Abkürzungen, Lücken im System, etc.)

 

 

Artikel C2 – Wiedereinordnen auf der Strecke

 

Sollte sich ein Fahrer beim Start oder im Verlauf des Rennens drehen, die Strecke blockieren der verlassen, so hat er im ersten Moment so stehen zu bleiben, wo er sich gerade befindet. Um Kollisionen und evtl. daraus resultierende Schäden zu verhindern, muss er nachfolgende Piloten passieren lassen. Die Rückpositionierung des Fahrzeuges bzw. zurückkommen auf die Strecke darf erfolgen, sobald keine Gefahr für das restliche Feld besteht. Empfohlen wird den optionalen Rückspiegel permanent einzublenden und neben diesem auch die Minimap zu benutzen.

 

 

Artikel C3 – Einsatz der Lichthupe / des Abblendlichtes

 

Der Einsatz der Lichthupe und des Abblendlichtes ist keine Pflicht, jedoch empfehlenswert.

 

Das Abblendlicht dient dazu anzuzeigen, dass sich der Fahrer auf einer gezeiteten, schnellen Runde befindet. So können die restlichen Fahrer dies anhand des Lichtes exakt identifizieren und den Piloten ggf. überholen lassen. Diese freiwillige Regel wird ausgesetzt, sobald nachts oder bei schlechter Sicht / schlechtem Wetter gefahren wird.

Üblicherweise betrifft diese freiwillige Regel die Trainings und das Qualifying. Die offiziellen Rennen bleiben davon unberührt.

 

Die Lichthupe dient als Werkzeug zur Verbesserung der Sicherheit in nachfolgenden Situationen.

 

Freies Training

Ist ein Fahrer auf einer schnellen Runde, so kann er die Lichthupe bei Fahrzeugen, die die Box verlassen haben oder nicht auf einer gezeiteten, schnellen Runde sind zum Einsatz bringen. Damit signalisiert er sein Vorhaben und hilft dem vor ihm fahrenden Piloten die Situation besser zu erkennen. Der Pilot, der überholt wird, sollte eine geeignete Stelle dafür auswählen. Abzuraten ist ein Vorbeilassen in Kurven und Schikanen. Zu empfehlen sind anschließende Geraden, um entsprechend die Ideallinie zu verlassen und DANN das Tempo zu verringern. Bitte die Reihenfolge beachten. Nicht erst Tempo drosseln und dann die Ideallinie verlassen. Ansonsten besteht erhöhte Unfallgefahr für den nachfolgenden Verkehr. Diese freiwillige Regel ist Bestandteil des Gentlemen-Agreement.

 

Qualifying:

Hier gilt grundsätzlich das Gleiche wie im freien Training. Ist ein Fahrer auf einer schnellen Runde, so kann er die Lichthupe bei Fahrzeugen, die die Box verlassen haben oder nicht auf einer gezeiteten, schnellen Runde sind zum Einsatz bringen. Damit signalisiert er sein Vorhaben und hilft dem vor ihm fahrenden Piloten die Situation besser zu erkennen.

Sollte sich der vordere und gleichzeitig langsamere Pilot ebenfalls auf einer gezeiteten, schnellen Runde befinden, so ist er nicht in der Pflicht, Platz zu machen. Falls jedoch absehbar ist, dass eine bereits bestehende Zeit in der aktuellen Runde nicht verbessert wird, so ist es fair, dem Nachfolgenden ohne Hindernisse Platz zu machen. Der Pilot, der überholt wird, sollte eine geeignete Stelle dafür auswählen. Abzuraten ist ein Vorbeilassen in Kurven und Schikanen. Zu empfehlen sind anschließende Geraden, um entsprechend die Ideallinie zu verlassen und DANN das Tempo zu verringern. Bitte die Reihenfolge beachten. Nicht erst Tempo drosseln und dann die Ideallinie verlassen. Ansonsten besteht erhöhte Unfallgefahr für den nachfolgenden Verkehr. Diese freiwillige Regel ist Bestandteil des Gentlemen-Agreement.

 

Rennen:

Ein Nutzen der Lichthupe / des Abblendlichtes während der Rennen ist nicht untersagt. Die Lichthupe kann zur Anzeige bei Überrundungen hilfreich sein. Darüber hinaus ist eine weitere Verwendung der Lichthupe für andere Zwecke nicht untersagt.

 

 

Artikel C4 – Überrundungen

 

(PFLICHT!!!) Kommt es im Rennen zu Überrundungen, so muss der langsamere, zu überrundende Pilot wie folgt vorgehen:

Ideallinie verlassen und DANN das Tempo verringern! Sollten sich hinter dem Piloten, der zum Überrunden ansetzt, weitere Piloten im kurzen Abstand dahinter befinden, so MUSS der Überrundete diese Piloten ebenfalls überholen lassen. Zu identifizieren sind diese Autos per Minimap. Nur der rote Punkt (vor einem) und der grüne Punkt (hinter einem) sind direkte Konkurrenten. Befindet sich ein weißer Punkt direkt vor oder hinter einem Piloten, so ist es kein direkter Konkurrent und dieser damit auch nicht in der gleichen Runde.

Der Pilot, der überholt wird, sollte eine geeignete Stelle dafür auswählen. Abzuraten ist ein Vorbeilassen in Kurven und Schikanen. Zu empfehlen sind anschließende Geraden.

 

 

Artikel C5 – Grid Start (fliegender Start) Hauptrennen

 

Die Startplatzierungen im Hauptrennen ergeben sich durch die umgekehrte Reihenfolge des Zieleinlaufs vom Sprintrennen.

Der Start erfolgt im Gegensatz zum Sprintrennen nicht stehend. In Anlehnung an die ADAC GT-Masters wird der Start fliegend (zu zweit nebeneinander) durchgeführt.

Der Letztplatzierte des Sprintrennens, somit der Erstplatzierte des Hauptrennens, führt das Feld bis zum Sammelpunkt in Form einer „Perlenkette“ mit ca. 100 bis 120 km/h an. Die Rennleitung wird vor den Rennen den Punkt bekanntgeben, an dem der Erstplatzierte anfängt die Geschwindigkeit auf 80-90 km/h (Änderungen durch die Rennleitung vorbehalten) zu reduzieren. Währenddessen wird das Teilnehmerfeld „eingesammelt“ und es bildet sich die Grid Aufstellung (Startreihenfolge wird durch Rennleitung bekanntgegeben).

Im Formationsflug (zu zweit nebeneinander) wird absolute Disziplin vorausgesetzt. Der Erstplatzierte gibt die Beschleunigung ab der festgelegten Zone vor. Hierfür wird die Zone von der Safetycarlinie bis zur Start-Ziellinie genutzt. Die Safetycarlinie wird auf der Minimap in Project Cars durch einen gelben Strich an der Boxeneinfahrt markiert. Die Beschleunigungszone ist per Default so für jedes Rennen festgelegt, es sei denn die Rennleitung entscheidet anders.

Sobald der Erstplatzierte Vollgas beschleunigt bzw. offensichtlich beschleunigt, ist das Rennen freigegeben und das Überholverbot aufgehoben.

Auch hier gilt absolute Disziplin und der Satz: „ Das Rennen wird nicht in der ersten Kurve entschieden!“

 

Sollte der Erstplatzierte nicht in der vorgegebenen Zone beschleunigen, so ist ab überschreiten der Start-/Ziellinie durch den Erstplatzierten das Überholverbot aufgehoben und das Feld darf beschleunigen. Dann ist das Rennen eröffnet!